Was ist Tierpsychologie? – Ein Kurzprofil

Die Tierpsychologie beschäftigt sich in ihren Grundzügen mit Verhaltensauffälligkeiten von Tieren. Häufig resultieren Verhaltensstörungen aus einer nicht artgerechten Tierhaltung. Deshalb beschäftigt sich die Tierpsychologie zu einem Großteil mit den Tierbesitzern selbst. In der Ausbildung wurden mir Kenntnisse aus der Verhaltensforschung, sowie der humanen und experimentellen Psychologie vermittelt. Ziel der Ausbildung zum Tierpsychologen ist es, Tierhaltern dabei zu helfen, ihre Vierbeiner künftig besser zu verstehen. Als Experte in Tierpsychologie kümmere ich mich also nicht nur um Verhaltensänderungen bei Tieren, sondern auch bei deren Besitzern. Ich schule Tiere zum Beispiel darin, mit Menschen zusammenzuleben und informiere die Tierhalter über eine artgerechte Haltung. Vor jeder Therapie befrage ich den Besitzer, um so die Ursachen für das Fehlverhalten des Tieres herauszufinden. Sollte ein medizinisches Problem vorliegen, rate ich dazu, dass das Tier zunächst von einem Veterinär behandelt wird.

Wie helfe ich?

Um einen geeigneten Therapieplan für das Tier zu erstellen, lasse ich zuerst einen Anamnesebogen vom Tierbesitzer ausfüllen. So bekomme ich einen ersten Eindruck und muss den Tierhalter nicht 24 Stunden begleiten, oder bei sporadisch auftretenden Problemen darauf warten dass es in dem Moment wo ich vor Ort bin, auftritt. Anschließend vereinbaren wir einen Hausbesuch der ca. 2 Stunden dauern wird. Vor Ort lerne ich das Tier in seinem Lebensraum und seine Lebenssituation kennen. Außerdem befasse ich mich mit dem Halter und seinem Umgang mit dem Tier, bis das Problem erkannt und die Gründe aufgedeckt sind. Im Anschluss daran entwickeln wir gemeinsam einen auf das Tier zugeschnittenen Therapieplan.
Für eine erfolgreiche Therapie ist eine ständige Unterstützung und Mitarbeit des Tierhalters unablässig!

Aufgaben und Tätigkeiten

– Tierhalter über Verhalten und Bedürfnisse der jeweiligen Tierart zu informieren
– Tierbesitzer über geeignete Beschäftigungsmöglichkeiten beraten
– Alternative Erziehungsmethoden erklären
– Verhaltenstherapien durchführen
– Mit Tierärzten zusammen arbeiten
– Gemeinsam mit Tierhaltern Therapiepläne entwickeln